Deutschland Cup 2011

04.06.2011

 

Bad Ems

 

Zwei Turnerinnen beim Deutschland – Cupin Bad Ems Die Turnerinnen Alexandra Bonack und Magdalena Zech vom TSV Gaimersheim qualifizierten sich bei den Bayerischen Meisterschaften für den Deutschland – Cup.

In der Turnhalle des TSV Bad Ems starteten aus jedem Bundesland die zwei Erstplatzierten in vier Jahrgängen und kämpften in der Kategorie KM2 um den Sieg.

Die 15-jährige Alexandra Bonack startete bereits im ersten Durchgang mit dem Schwebebalken. Sie beherrscht ihre Schwierigkeiten, zeigte einen einwandfreien Flick-Flack und auch schwere, gymnastische Sprünge. Auch ihren Abgang – ein Auerbachsalto gebückt - meisterte sie mit Bravour.

Beim anschließenden Bodenturnen konnte sie ihr Talent für akrobatische Elemente zeigen. Ihre Kür beinhaltet Schrauben und Strecksalti die sie einwandfrei turnte. Die Kampfrichter bewerteten ihre Übung mit einer sehr hohen Wertung.

Durch ihre gute Sprungkraft konnte sie auch am Sprungtisch einen schwierigen Sprung zeigen. Mit einem Tsukahara gebückt turnte sie ein Element mit hohem Ausgangswert. Die Wertungsrichter konnten nur wenig Fehler entdecken. Damit erturnte sich Alexandra am Sprung eine der höchsten Wertungen an diesem Geräte in ihrer Altersklasse.

Beim Stufenbarren turnte die TSV-lerin am unteren Holm einwandfrei. Doch leider konnte sie beim Flugteil die obere Holmstange nicht greifen und musste einen Sturz und damit einen großen Abzug hinnehmen.

„Nur nicht Letzte werden“ war nun Alexandras Devise. Und das hat sie geschafft. Von 25 Teilnehmerinnen konnte sie noch Sieben hinter sich lassen. Toll!

Ihre Vereinskameradin Magdalena Zech turnte im zweiten Durchgang bei den älteren Athletinnen. Die 16-jährige musste in der gleichen Reihenfolge ihren Wettkampf beginnen wie ihre Vereinkollegin. Auch sie meisterte den Schwebebalken, und stand ihre Schwierigkeiten mit nur kleinen Standfehlern. Ihren Abgang (Auerbach gehockt) turnte sie in den

Stand. Eine gute Übung gelang Magdalena am Boden. Leider war man mit der Wertung der Kampfrichter nicht zufrieden, die Trainer führten die wenig objektive Bewertung auf die Hitze und schlechte Luft in der Halle zurück.

Sehr spannend machte es die Gaimersheimerin am Sprung. Beide Probesprünge beim Einturnen missglückten ihr. In der Wettkampfphase zeigte sie dennoch starke Nerven. Der erste Sprung, ein wenig zaghaft. Der Zweite schon mit mehr Willensstärke. Dies wurde auch belohnt. Trainer und Turnerin waren voll zufrieden. Im Training turnte Magdalena am Stufenbarren meist sicher. Mit dieser Zuversicht ging sie auch an ihr letztes Gerät. Sie präsentierte ihre Übung im unteren Bereich fehlerfrei. Doch auch sie konnte ihren Schwung beim Flugteil vom unteren zum oberen Holm nicht mitnehmen. Es gelang ihr zwar den oberen Holm zu greifen, die Kippe im Anschluss konnte sie aber nur durch Zwischenschwünge turnen. Eine Enttäuschung für die Turnerin. Am Ende reichte es für Magdalena Zech auf Rang 15. 

Resümee für den Wettkampf und für das Wochenende: Manchmal zählt nur der olympische Gedanke – dabei sein ist Alles!

Außerdem hatten die beiden Wettkämpfer und ihre Begleitpersonen viel Spaß außerhalb der Turnhalle, und das gehört natürlich auch dazu!

 

 

Bilder

Ergebnisliste